Philosophie

Vor über zehn Jahren entdeckte ich das Clickertraining. Dazu gehört
umfangreiches Wissen über Lerntheorien und die Bereitschaft, Lern-
prozesse immer wieder zu analysieren und zu überdenken, Lernschritte
immer wieder in noch kleinere Scheiben geschnitten zu sehen. Der
Clicker ist wohl kein Zauberstab, aber ein Trainingswerkzeug, das ich
mittlerweile nicht mehr missen möchte. Das Prinzip der positiven Be-
stärkung in der Ausbildung überzeugt mich – denn die vielen Erfolgs-
erlebnisse sprechen dafür!

Effiziente Hundeausbildung setzt verschiedene Dinge voraus: zum einen
müssen sich Handler (HundebesitzerIn), Hund und TrainerIn soweit
finden, dass sie ein Team bilden. Gutes Teamwork bedingt, dass die
Verhältnisse klar sind und man sich auf das Gegen über verlassen kann.
Hundeausbildung ist also gewissermassen eine vertrauensvolle Dreiecks-
beziehung: Handler – Hund / Handler – TrainerIn und zu einem gewissen
Teil auch TrainerIn – Hund.

Die zweite Voraussetzung ist ein hohes Mass an Kooperationsbereitschaft auf allen Seiten! Der Hund soll in der Teamfindung lernen, dass und warum es sich lohnt, mit seinem Menschen zusammenzuarbeiten. Der Handler auf seiner Seite lernt, ein fairer Spielleiter zu werden: Er bietet Lernen und Arbeiten als Spiel an, bestimmt den Spielbeginn und das Spielende, legt die Spielregeln fest und ist verantwortlich dafür, dass diese eingehalten werden.

Und die dritte Voraussetzung ist eine möglichst entspannte Atmos-
phäre
als Nährboden für effizientes Lernen. Denn Stress und Angst
behindern Lernprozesse, können diese sogar blockieren – bei Hund UND
Mensch...